Es liegt kein Laut in dieser Nacht,
an keinem Wegesrand verborgen,
bin durch die tiefe Stille aufgwewacht,
als gäbe es kein Morgen!
Es ist so still als würd es gar nichts geben,
so still war es vielleicht noch nie,
doch in dem Nichts der Stille schlägt mein Leben,
das in all dem Lärm mir fast entfiel!
Durch die stille Dunkelheit geh ich den Weg,
den ich an so vielen Tagen ging,
hab noch niemals Stille hier erlebt,
vermochte niemals zu ihr durchzudringen.
Doch heute Nacht schlägt nur mein Herz,
und mehr kann ich nicht träumen,
hier ist keine Tränen und kein Schmerz,
nur tausend unbekannte Räume!
In diesen Räumen werde ich jetzt gehen,
werde tanzen, werde schwanken,
werd mit fernen Winden wehen,
und Gott dem Herren danken!
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