so

Dienstag, 24. November 2009

Nach unzähligen Beschwerdebriefen und einem Haufen Fanpost erlebt ihr heute mein Comeback.

Es geht mir gut. Ich lebe mich hier in israel immer besser ein, komme auf der arbeitsstelle immer besser klar und freunde mich immer mehr mit meinen Kollegen und mitbewohnern an.

An den Abenden halten wir uns viel in tel aviv auf, ziehen durch pubs oder betrinken uns am Strand. Natürlich verpassen wir ständig den letzten bus, was bei mir zu einem konstanten zustand von müdigkeit führt.

ich habe eine nachricht, die viele von euch möglicherweise schockieren wird : cih werde wohl als raucher zurückkehren. aber ich kann auch euch für eure nicht geschriebenen mails verurteilen !!!!! *verurteil*

So

So

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Letzten Freitag habe ich die Westbanks besucht (besetzte palästinensische Gebiete)

DAs war eine sehr impressive Erfahrung, die viel in meiner Denksweise über den hiesigen Konflikt verändert hat. Ich hoffe, meine neuen Gedanken sind nicht zu einseitig, resultierend aus dem, was ich geshen und gehört habe. man muss ja immer objektiv bleiben.

In Balde werde ich endlich mal Fotos von meiner Bude und vom westbankausflug online stellen. seid gespannt. wie gesagt, es geht mir gut und ich verbleibe mit sehnsucht nach euch!

Tim

Times

Sonntag, 15. November 2009

So vergeht die Zeit - langsam - schnell - kontinuielich - Appetitvoll - was auch immer.
Heute Morgen sind in der Waschmaschine alle meine Socken verschwunden - so ein Ärgernis.
Ansonsten laufen die Dinge hier. Es gibt bessere Tage - es gibt schlechte Tage - es gibt wundervolle Tage und ernstlich beschissene Tage. Das wahre Leben scheint angefangen zu haben. Das ist manchmal gut. Manchmal schlecht^^ Wasauchimmer...

Die Arbeitstage werden hier langsam zur Routine. Manchmal sind sie aber entsetlich anstrengend und manchmal auch zum erbrechen langweilig.

Ich habe hier eine gute Zeit, auch wenn ich hier gezwungen bin, an mir selbst zu wachsen.

Liebe Grüße und ein Haufen Sehnsucht, euer Tim

ps. schreibt mir ruhig mal ne mail - ich freu mich drüber

Vergangenes und Neues - Das schönste dieser Welt

Sonntag, 8. November 2009

Es liegt kein Laut in dieser Nacht,
an keinem Wegesrand verborgen,
bin durch die tiefe Stille aufgwewacht,
als gäbe es kein Morgen!

Es ist so still als würd es gar nichts geben,
so still war es vielleicht noch nie,
doch in dem Nichts der Stille schlägt mein Leben,
das in all dem Lärm mir fast entfiel!

Durch die stille Dunkelheit geh ich den Weg,
den ich an so vielen Tagen ging,
hab noch niemals Stille hier erlebt,
vermochte niemals zu ihr durchzudringen.

Doch heute Nacht schlägt nur mein Herz,
und mehr kann ich nicht träumen,
hier ist keine Tränen und kein Schmerz,
nur tausend unbekannte Räume!

Mal wieder was

hey Leute,

tut mir Leid, dass ich so lange nix geschrieben habe. Mir fehlt hier in meiner Eingewöhnugsphase leider oft die Ruhe und die Zeit, mich einem Eintrag zu widmen.

Wichtig ist: Mir geht es gut.
die Arbeit ist sehr erfüllend wenn auch manchmal extrem anstrengend und strapazierend.
Der Ort, an dem ich lebe, ist wirklich schön. Die anderen Voluntäre sind großartig.

Ich habe hier eine gute Zeit und werde versuchen, euch in nächster Zeit regelmäßiger auf dem Laufenden zu halten!

Einziges Problem: ich vermisse euch manchmal!

Zeit vergeht

Freitag, 23. Oktober 2009

Gestern hatte ich meinen ersten richtigen Arbeitstag in der Einrichtung, in der ich arbeite. Die Einrichtung heißt Kfarafarim und ist eine tagesbetreuungseinrichtung für Authisten.

Weitere Details folgen morgen !


Mir geht es gut!

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Ich bitte dies zu kommentieren !!!


Mittwoch, 21. Oktober 2009

Hallo meine Wahnsinnigen,

ich verbringe grade meinen ersten vollständigen Tag im Beith Pereth, der Einrichtung, in der ich künftig leben werde.
Ich werde allerdings nicht hier arbeiten. Ich werde von hier aus jeden Morgen mit dem Bus zu einer anderen Einrichtung fahren, in der die Authisten den Tag über verbringen.
Ich war heute das erste Mal in dieser Einrichtung. Es sah aus wie ein gefängnis.

ich muss zugeben, dass ich manchmal etwas Angst habe vor der Arbeit hier und vor den HErausforderungen, die sie mit sich bringt. Ich fühle mich hier noch nicht so richtig heimisch. Aber ich denke, dass ich das auch nicht erwarten darf.

Es kommt mir vieles noch sehr fremd vor. Gestern Abend wurde ich hier sehr positiv von den anderen Voluntären aufgenommen. Ich hoffe, dass ich mich hier zu Hause fühlen kann!

Das Licht scheint noch so glasig,
der Himmel noch so neu,
ist das derselbe Himmel, frag ich!
Bleibt mir mein liebster Himmel treu?

In jedem Raum ist ein Geräusch,
jeder Raum hat eine neue Seele,
die wenn sie fremd ist oftmals täuscht!

Ich hatte noch nie solche Gefühle!

...

Dienstag, 20. Oktober 2009

Ich gehe jetzt auf Wegen,
ich hätt sie nie erahnt,
will mich manchmal in Vergangenes noch legen,
weil mir das vertraute Bilder malt!

I maybe found a way to break my breaking,
to love and live and trust and cry,
without a fear that makes me taking,
away all my smile!

Ich stehe hier an diesem Ort,
und werd mir meines wahren Seins bewusst,
manchmal jagen Ängste Ängste fort,
manchmal schlägt nur Glück in meiner Brust!

Du warmes Herz hast blaue Augen,
siehst du auch des Himmels Blau?
du kannst auf dieses Blau vertrauen,
hinter jedem Grau!

Neue zeiten haben grade angefangen,
neue Ängste, neues-altes glück,
vielleicht werd ich einen Heimweg hier erlangen,
in mein eignes Herz zurück!!!

Euer Tim

Eine Aufgabe

Hallo,

ich bin heute Morgen mit dem Bus nach Ranana gefahren, um mir hier meine neue Voluntärsstelle anzusehen und anzutreten. Ich muss sagen : Dies ist kein Job oder Voluntariat- es scheint mir eine wahrhaftige Aufgabe zu sein.

Ich werde für die kommenden Monate in einem Heim für Authisten leben und arbeiten.
Ich habe bisher (bin 4 Stunden da) so unendlich viele neue Eindrücke gesammelt, dass ich mich recht überflutet fühle. Es ist sehr viel und auch nicht immer leicht.

Ich hätte nie gedacht, dass sich innerhalb einer Woche SO viel ändern kann...

...ich denke, ich kann hier etwas sehr wichtiges finden!


Ihr werdet hören!

Einfach nur Geil!

Montag, 19. Oktober 2009

MEine Güte, Meine Güte, Meine Güte !!!

Ihr würdet nicht glauben, was das hier drüben für ein Auf und ab ist. Gestern sah meine Situation noch völlig aussichtslos aus und heute weiß ich, dass ich mich nach einigen Verstrickungen von Bekanntschaften, die ich hier geknüpft habe, morgen auf den Weg nach Ranalla machem werde, um dort ein Voluntariat in einer Wohneinrichtung für Autisten zu beginnen!!!
Das ist genau das, wovon ich geträumt habe! Noch scheint es mir so unwirklich, dass ich aufgrund tausender Zufälle einen Traumplatz gefunden habe...
...aber es scheint wahr zu sein...alles wendet sich grade zum Guten!

Betet für ein erfolgreiches Engagement Morgen!

Optmistische Grüße, die noch nicht ganz glauebn können, was tolles passiert ist...

Tim

Es könnte alles so einfach sein

Sonntag, 18. Oktober 2009

Es könnte alles so einfach sein, ist es aber nicht. Das hatten schon die Fantastischen 4 herausgefunden, als sie das gleichnamige Lied schrieben. Der Punkt ist nämlich Jener: Es gibt natürlich ein Problem. Das hätte mir klar sein müssen. war es auch. Aber bewusst war es mir nicht.

Ich habe mich heute Morgen auf den Weg nach Tel Aviv gemacht. Dort habe ich das Kibbutzim-Program-Center aufgesucht, um dort einen Kibbutz zugeteilt zu bekommen. Denkste!!!
Keine Kibbuzim Kapazitäten zur Zeit. Die nächste definitive Unterbringung würde in 2 Wochen sein, obwohl man mir auch in diesem Zusammenhang keine Gewährleistung geben konnte. Ich solle doch mal ruhig in 3 Tagen wieder vorbeischauen, vielleicht sei bis dahin ja etwas unerwartetes geschehen!
Das Hostel in Tel Aviv kostet 60 Shekel Pro Nacht ohne Verpfelgung. Das konnte ich mir nicht leisten. Also bin ich wieder in JErusalem.
Das ist auf der einen Seite gut, da ich mich hier sehr wohl fühle - auf der anderen Seite will ich endlich mein eigenes Ding machen und nicht von der WG meiner Freundin abhängig sein.
Wie auch immer. ich lerne hier sehr viel. Morgen ergibt sich für mich wahrscheinlich eine Alternativmöglichkeit. Also drückt mir die Daumen!


Euer Tim

Nocj Jerusalemh inten

Samstag, 17. Oktober 2009

Hallo ihr Wahnsinnigen!

Heute verbringe ich meinen letzten Tag in Jerusalem.
Ich hatte hier eine unglaublich intensive Zeit.

Jerusalem selbst ist wunderschön.

Morgen begebe ich mich nach Tel Aviv, um dort einen Kibbutzim zugeteilt zu bekommen. Ich bin wirklich sehr gespannt, wo es mich hinführt und mit was für neuen Menschen ich in Kontakt kommen werde.

Die Menschen hier machen auf mich einen sehr offenen Eindruck. Sie scheinen nicht so verschlossen und kühl wie wir Mitteleuropäer. Temperamentvoll würde es aber nicht treffen. Man muss es eigentlich spüren, um es verstehen zu können.
Aber dabei verstehe ich doch noch gar nichts von alledem hier. Ich beobachte noch.

Ich habe das Gefühl, von diesem Ort sehr viel mitnehmen zu können!


Grüße,

Tim

Jerusalem

Freitag, 16. Oktober 2009

Nach einigen Tagen möchte ich mich heute wieder bei euch melden! Die letzten Tage waren sehr ambivalent. Unmittelbar nach meiner Ankunft ich mit einem starken Kulturschock sowie Schlafmangel zu kämpfen.
Manchmal war ich postiv überweltigt von den neuen Eindrücken; manchmal voller Angst und Unsicherheit!
Heute und gestern fühle ich mich zunehmend angekommen. Mein eigentlicher Kibbutzaufenthalt hat allerdings noch nicht begonnen, aber ich halte diese Eingewöhnungsphase, die ich zzt hier in Jerusalemer und liebevoller Gesellschaft verbringe, für sehr wichtig.

Weitere Details folgen bald.

Lebendige Grüße aus dem heiligen Land!

Euer Tim

Ankunft

Dienstag, 13. Oktober 2009

Nun ist es soweit. Heute NAcht bin ich auf dem Flughafen Ben Gurion in Israel gelandet.

Ich bin gut angekommen. Weitere Berichte folgen!

wahnsinn

Montag, 12. Oktober 2009

Neben mir sitzt ein betrunkenes Wassertier, welches in diesem Moment Parmesan aus einem Plastiktütchen isst...Wir hören "Girl you'll be a woman soon" und auf dem Tisch liegt ein roter Schraubenzieher und Alufolue.

Wodka Gorbatschov schmeckt nicht. Das mussten das Wassertier und ich grade zum wiederholten Male feststellen. Für alle, die jetzt an mir zu zweifeln beginnen : Ich habe keine nächtlichen Halluzina" sogartionen. Das Wassertier kann "hallzuzinationen" sogar buchstabieren, denn es ist kein An-alphawassertier.

Schei...e!

Ich möchte an dieser Stelle Folgenedes erwähnen : Goethe spielt Flöte.
Warum verfasse ich eigentlich diesen Eintrag?

?negas snu re lliw saw

Samstag, 10. Oktober 2009

Barack Obama hat den Friedensnobelpreis erhalten. Ich wusste vorher schon, wer Barack Obama ist! Hertha Müller hat den Literaturnobelpreis erhalten. Vorher wusste ich nicht, wer Hertha Müller ist.
Ich habe heute 2 Euro Trinkegeld bei der Arbeit bekommen. Es war mein letzter Arbeitstag bei Lüchau. Das soll übrigens keine Gegenüberstellung.

Gestern bei meiner Abschiesfeier habe ich erfahren, dass die weiße Tapete and der Wand meines Wohnzimmers wie Bambus aussieht (????).

Gestern habe ich bemerkt, dass 5,0 - Bier aus der Flasche besser schmeckt a 5,0-Bier aus der Dose.

Gestern habe ich erfahren, dass unsere Nachbarin hebräisch spricht.

Bislang noch sehr unnötige Informationen für die verrückten Leser dieses Blogs, aber ich verspreche euch : Ich hoffe, dass sich das ändern wird!

Ich versuche die zeit zu hetzen.

Freitag, 9. Oktober 2009

Man muss es sich bildlich vorstellen : Ich laufe in meiner Wohnung, einen Kochlöffel schwingend der Zeit hinterherher bzw. stolper dabei über sie. Ich versuche sie zu hetzen, auf Höchstleistung zu treiben.
Ich schreie : "Ab Montag kannst du dich ausruhen!" Aber die Zeit lässt sich nicht beirren. Sie schleicht.

Kurz: Ich habe alle Vorbereitungen für meine Abreise getroffen und habe nunmehr nichts mehr zu tun als auf dieselbe zu warten...

...jetzt sitzt die Zeit sogar neben mir und lässt sich nicht wegfuchteln!

Ich werde sie mal als Pizza in den Ofen schieben - dann wird sie wenigstens schmackhafter!

Ich werde weiterhin von meiner spannenden zeit berichten !
Es liegt kein Laut in dieser Nacht,
an keinem Wegesrand verborgen,
bin durch die tiefe Stille aufgwewacht,
als gäbe es kein Morgen!

Es ist so still als würd es gar nichts geben,
so still war es vielleicht noch nie,
doch in dem Nichts der Stille schlägt mein Leben,
das in all dem Lärm mir fast entfiel!

Durch die stille Dunkelheit geh ich den Weg,
den ich an so vielen Tagen ging,
hab noch niemals Stille hier erlebt,
vermochte niemals zu ihr durchzudringen.

Doch heute Nacht schlägt nur mein Herz,
und mehr kann ich nicht träumen,
hier ist keine Tränen und kein Schmerz,
nur tausend unbekannte Räume!

In diesen Räumen werde ich jetzt gehen,
werde tanzen, werde schwanken,
werd mit fernen Winden wehen,
und Gott dem Herren danken!

Bald gehts los

Donnerstag, 8. Oktober 2009

In genau 5 x 24 Stunden sitze ich in dem Flugzeug, welches in Tel Aviv landen wird und somit den nächsten, lang ersehnten, Abschnitt meines Weges einleitet.
Ich möchte mich an dieser Stelle schonmal für mögliche Paradoxa entschuldigen, die sich möglicherweise aus meinen Ausführungen an diesem Abend ergeben - ich habe getrunken. Ich habe Metaxa getrunken. Daraus kann man übrigens auch eine leckere Sauce zubereiten, die hervorragend zu Gyros schmeckt.

Aber um zum eigentlichen Thema zurückzukommen : Bald geht es los ! Ohne Metaxa im Blut !

Wie fühle ich mich ? Ich fühle mich gut. Und mich gut zu fühlen ist gut genug für mich. Ich hoffe, dass das mein gesamtes Leben lang die Devise bleibt!

Ich will mir nicht zu viel vornehmen mit diesem Blog. Ich habe ehrlichgesagt keine konkrete Ahnung, worüber genau ich hier schreiben werde. Es wird sich zeigen.

Ich freue mich übrigens immer über Kommentare. Ich will ja schließlich euren Wahnsinn nicht missen. Esseidenn ihr seit ein Golem (insider).

So sieht das aus.

Poesie möchte ich hier nicht missen. Aber nciht alles wird von mir sein. ihr werdet es wissen.

Das Gedicht für heute :

Mondnacht

Es war, als hätt' der Himmel
Die Erde still geküsst,
Dass sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müsst.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis' die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.

Joseph von Eichendorff

Ganz-Ruhig

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Hallo,

Die Welt ist ein seltsamer Ort zum Leben.
Wir sind alle komplett wahnsinnig und mehr oder weniger Therapiebedürftig. Das ist gut so.
Ich darf euch Wahnsinnige auf meinem Blog begrüßen, wobei ich nicht garantieren möchte, dass er dauernd aktualisiert wird. Es hängt davon ab, was und vor allem wie viel ich zu erzählen habe und davon auch erzählen möchte.

Nichts desto trotz möchte ich mich an dieser Stelle selbst für meine Initiative loben!

Aloha, mes ammis!

Das Abenteuer beginnt!